#1 EVERLAST - Love, War & The Ghost Of Whitey Ford von Micha 10.11.2008 14:38

Wir freuen uns über den Einstieg in die Media Control Album-Charts auf Platz # 62 und bedanken uns bei allen Fans und CD-Käufern!

“Love, War And The Ghost Of Whitey Ford” ist neue Album der Grammy-Gewinners, der mit seiner bahnbrechenden Mixtur aus Hip-Hop-Ästhetik und Folk-Rock-Songs bisher nicht gerade als risikoscheu aufgefallen ist und damit in Form von Hits wie “What It’s Like” und “Put Your Lights On” (mit Carlos Santana) auch noch ein Millionenpublikum erreicht hat.
Wer die Everlast-Geschichte schon länger verfolgt, weiß natürlich Bescheid. Als Mitglied der Rhyme Syndicate-Posse um L.A.-HipHop-Ikone Ice-T war Erik Schrody um 1990 aufgetaucht, nur um bald mit seinen Freunden DJ Lethal und Danny Boy als House Of Pain in eigener Sache unterwegs zu sein. Gleich mit seinem selbstbetitelten Debüt auf dem legendären Tommy Boy-Label schrieb das Trio Multi-Platin-Rapgeschichte und dazu mit “Jump Around” eine Genre-Hymne für die Ewigkeit. Als Everlast dann zur Solo-Karriere ansetzte, musste einfach ein schönes Alter Ego her.
Und, nein, die Verbindung zum gleichnamigen Baseball-Pitcher besteht nur insofern, als “er Ire ist und ich ein Yankee-Fan”, erläutert Schrody. “Whitey Ford ist eine Beschreibung, eine Farbe einer Kreide, eine Person, durch die ich sprechen kann. Sie erlaubt mir, Dinge über mich zu sagen, die ich sonst vielleicht nicht sagen würde. Auch wenn es nach dem Erfolg des Albums doch sehr viele Leute gab, die dachten, ich sei dieser Whitey Ford.”
Das Album hieß “Whitey Ford Sings The Blues”, knackte 1998 die Top 20 der US-Billboard-Charts und wurde mehr als 3 Millionen Mal verkauft. “Love, War And The Ghost Of Whitey Ford” empfiehlt sich nun – nach “Eat At Whitey’s” (2000) und dem Zwischenschritt “White Trash Beautiful” (2004) - als nächstes Sequel dazu und wurde von Everlast selbst zusammen mit seinem langjährigen Kollaborateur Keefus Ciancia produziert, der “ein ein echtes Superhirn ist, wenn es um vintage Grooves geht.” Eine Einschätzung, die “Love, War And The Ghost Of Whitey Ford” sogleich untermauert, wenn Everlast, geleitet von antikem Fanfaren-Donner, mit dem wuchtigen Furor von “Kill The Emperor” tief zum dunklen Herzen Amerikas vordringt, wo später auch die Beziehungsgeschichte “Dirty” wartet. Und dann, das ist doch…ja, das ist der “Folsom Prison Blues” vom großen Johnny Cash, den Schrody hier in einer hypnotischen HipHop-Schleife wiederauferstehen lässt. Während sich “Everyone” und “Weakness” zu mitreißenden Soul-Sing-A-Longs aufschwingen. Doch er kann auch immer noch ganz anders. “Friend” ist ein schlicht-eindringliches Akustik-Gitarren-Stück“, “Letters Home From The Garden Of Stone” legt seine verzweifelte Sehnsucht auf einem breiten Streicher-Bett bloß, und im leisen Liebes-Psychogramm “Anyone” singt Everlast: “I am my father’s son and I have a hole in my heart I can’ t fill…”. Everlast vergräbt sich allerdings auch gern mal ganze Tage im Studio, zumal nachdem er von Nancy Miller angeheuert wurde, den theme song für ihre populäre TV-Serie “Saving Grace” (mit Holly Hunter) zu schreiben und hier als Bonustrack erhältlich ist.

Tracklisting
01. Kill The Emperor 02. Folsom Prison Blues 03. Stone In My Hand 04. Anyone 05. Die In Yer Arms 06. Friend 07. Everyone
08. Naked 09. Stay 10. Letters Home From The Garden Of Stone 11. Tuesday Morning 12. Throw A Stone 13. Weakness
14. Dirty 15. The Ocean 16. Let It Go 17. Saving Grace * 18. My Medicine (Demo) * 19. Maybe *
* Exklusive Europa Bonus Tracks

Everlast on tour!
11.12. Hannover - Capitol
12.12. Berlin - Columbia Club
13.12. Köln - Live Music Hall
14.12. Hamburg - Fabrik
15.12. Darmstadt - Centralstation
17.12. Nürnberg - Hirsch
18.12. Stuttgart - LKA
19.12. Heidelberg - Karlstorbahnhof
20.12. München - Backstage

#2 RE: EVERLAST - Love, War & The Ghost Of Whitey Ford von Nina 16.05.2013 13:43

Ich liebe dieses Album!

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